1465 |
Der Gasthof "zum weysen kreutz" wurde mit der Wirtsgerechtsame ausgestattet. |
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1485 |
Leopold Spiess ist der erste namentlich bekannte Besitzer des Gasthofes. |
1665 |
Das schmiedeiserne Wirtshausschild wurde vom damaligen Besitzer Melchior Himiz in Auftrag gegeben und angebracht. Das weiße Malteserkreuz symbolisiert die Gastfreundschaft wie sie die Malteserritter entlang der Pilgerstraßen ins Heilige Land pflegten. Das Weinlaub erinnert an das Wappen von Burgund und an die Hochzeit Kaiser Maximilians I. mit Maria von Burgund. |
1769 |
Aufenthalt von Wolfgang Amadeus Mozart im "Weissen Kreuz".
Am 15. Dez. um halb sechs Uhr abends, kam Leopold Mozart mit seinem dreizehnjährigen Sohn Wolfgang Amadeus im Gasthof "Weisses Kreuz" an. Wir können annehmen, dass sie vom damaligen Besitzer und Innsbruck Bürgermeister Jakob Phillip Pichler gebührend empfangen wurden. Er wird sie wohl auf ihr Zimmer geleitet haben und wir können weiters annehmen, dass es Ihnen gefiel, da sie sich gleich daran machten, einen Brief nach Hause zu schreiben, aus dem folgendes Zitat stammt:
"Wir sind, Gott Lob, wohl auf.
Wir Logiren beym weisen Kreutz." |
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1809 |
Nach der ersten Berg Isel Schlacht am 2. Juni und dem Sieg gegen das französische und bayerische Heer logierte der Kommandant des Tiroler Bauernheeres und Volksheld Andreas Hofer im "Weissen Kreuz".Während des ganzen Jahres war der Gasthof Sitz und Versammlungsort der Tiroler Bauernschutzdeputation. Im September wohnten die Kuriere des Kaisers Franz des I., die Andreas Hofer 3000 Dukaten in Gold überbrachten, im "Weissen Kreuz". Außerdem war der Gasthof Internierungsort für den ehemaligen Landesrichter. |
1851 |
Umbau des Hauses. Errichtung des damals größten Innsbrucker Ball- und Veranstaltungssaales. Die meisten Innsbrucker Faschingsbälle fanden in diesem Saal statt. |
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1854 |
Einer der letzten in Tirol erlegten Bären wurde im "Weissen Kreuz" ausgestellt. Die drei Kreuzer Eintritt gingen an den schwer verletzten Jäger aus dem Stubaital. |
1904 |
Anlässlich der Gründung einer italienischsprachigen Universität in Innsbruck kam es zu schweren Ausschreitungen zwischen deutschnationalen und italienischen Studenten. Das "Weisse Kreuz" war der Versammlungsort der italienischsprachigen Österreicher unter Cesare Battisti. Es kam zu einer teilweisen Verwüstung der Gastlokale durch deutschnationale Studenten. |
1926 |
Der Erker des Hauses wurde vom bekannten Bozner Freskenmaler Rudolf Stolz geschmückt. Bis dahin befanden sich die Stallungen im Erdgeschoß des Hauses. Bis zu 40 Pferde wurden dort täglich eingestellt, zumeist von Bauern und Boten, die zum Innsbrucker Markt kamen. |
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1936 |
Im Haus im Zentrum Innsbrucks wurden warmes und kaltes Fließwasser sowie eine Zentralheizung in den Zimmern eingebaut. |
1945 |
Im Mai dieses denkwürdigen Jahres wurde die vorübergehende Stadtkommandatur der Amerikaner unter Major Eliott im "Weissen Kreuz" untergebracht. |
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Seit dem Beginn des 20. Jahrhunderts ist das "Weisse Kreuz" im Besitz der Familie Ortner, Innsbruck die mit Freude die Tradition eines Tiroler Gasthofes weiterführt. |